| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 9010982005215 |
| Kategorie: | MIG/MAG Schutzgas-Schweißgeräte |
| Versandgewicht: | 3,00 kg |
| Artikelgewicht: | 3,00 kg |
| Abmessungen ( Länge × Breite × Höhe ): | 43,00 × 22,00 × 9,50 cm |
RETTER Induktionsheizgerät 1300 W mit 8 Heizspulen im Aluminiumkoffer
Festsitzende Schrauben, korrodierte Muttern oder schwer lösbare Bolzen gehören bei Reparatur- und Wartungsarbeiten zum Alltag. Das RETTER Induktionsheizgerät ermöglicht eine schnelle und gezielte Erwärmung solcher metallischen Bauteile mittels elektromagnetischer Induktion.
Dabei wird keine offene Flamme benötigt. Die Wärme entsteht direkt im leitfähigen Metall innerhalb des Magnetfeldes der Induktionsspule. So lassen sich beispielsweise stark verrostete oder festsitzende Schraubverbindungen erwärmen, bevor sie mit geeignetem Werkzeug gelöst werden.
Mit einer Leistung von 1300 W und insgesamt acht verschiedenen Heizspulen eignet sich das Gerät besonders für Werkstätten, Kfz-Reparaturen, Maschinenwartung, Montagearbeiten sowie zahlreiche weitere Anwendungen an metallischen Verbindungen.
Erwärmen ohne offene Flamme
Das RETTER Induktionsheizgerät erzeugt über die angeschlossene Heizspule ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld.
Wird eine Schraube, Mutter oder ein anderes leitfähiges Metallteil innerhalb der Spule positioniert, entsteht die Wärme direkt im Werkstück. Das umliegende Bauteil wird dadurch nicht wie bei einer offenen Flamme großflächig erhitzt.
Das Verfahren eignet sich besonders für Arbeiten, bei denen ein Brenner aufgrund umliegender Komponenten, Kabel, Kunststoffe oder anderer empfindlicher Bereiche möglichst vermieden werden soll.
Ideal zum Lösen festsitzender Schraubverbindungen
Durch Korrosion und Rost können Schrauben und Muttern teilweise extrem fest sitzen. Durch gezieltes Erwärmen des betreffenden Metallteils kann sich die Verbindung ausdehnen und anschließend leichter gelöst werden.
Einsatzmöglichkeiten:
- verrostete Schrauben
- festsitzende Muttern
- korrodierte Bolzen
- Schraubverbindungen an Fahrzeugen
- Fahrwerkskomponenten
- Achs- und Aufhängungsteile
- Auspuffanlagen
- Abgasanlagen
- Motor- und Maschinenkomponenten
- landwirtschaftliche Maschinen
- Montage- und Demontagearbeiten
- Wartungs- und Reparaturarbeiten
- schwer zugängliche Metallverbindungen
8 verschiedene Induktionsspulen inklusive
Zum Set gehören insgesamt acht Heizspulen in unterschiedlichen Ausführungen.
Dadurch kann die Spulengröße passend zum jeweiligen Werkstück gewählt werden.
Enthalten sind:
- 2 x Rundspule Ø 25 mm
- 2 x Rundspule Ø 30 mm
- 2 x Rundspule Ø 45 mm
- 2 x flexible Induktionsspule, Länge 600 mm
Die Rundspulen eignen sich insbesondere zum Umschließen von Schrauben, Muttern und Bolzen.
Mit den flexiblen 600-mm-Induktionsspulen können auch größere, unregelmäßig geformte oder schwer erreichbare Bauteile umwickelt und erwärmt werden.
Flexible 600-mm-Heizspulen
Die beiden flexiblen Induktionsspulen lassen sich individuell an die Form des zu erwärmenden Werkstückes anpassen.
Dadurch eignen sie sich unter anderem für:
- größere Schraubverbindungen
- unterschiedlich geformte Metallteile
- schwer zugängliche Bereiche
- Bauteile, für die eine klassische Rundspule nicht passend ist
Die flexible Spule wird um das zu erwärmende Metallteil gelegt und anschließend mit dem Induktionsheizgerät verbunden.
Montage der Heizspulen
Der Wechsel der Induktionsspulen ist einfach aufgebaut.
- Befestigungsschrauben beziehungsweise Spulenverriegelungen am Gerät lösen.
- Die beiden Enden der gewünschten Heizspule in die Elektrodenaufnahmen einsetzen.
- Heizspule mit den vorgesehenen Verriegelungen fixieren.
- Gerät mit dem Stromnetz verbinden.
- Induktionsspule um beziehungsweise über das zu erwärmende Metallteil positionieren.
- Heiztaste betätigen und das Werkstück gezielt erwärmen.
Bedienelemente des Induktionsheizgerätes
Das Gerät verfügt gemäß Bedienungsanleitung über folgende wesentliche Komponenten:
- LED-Kontrollanzeige
Die LED informiert über den Betriebszustand des Gerätes.
Weiße Anzeige:
normaler Betriebs- beziehungsweise Heizvorgang.
Gelbe Anzeige:
Überhitzungsschutz wurde aktiviert.
- Elektrodenaufnahme
An der Vorderseite befinden sich die Anschlüsse für die jeweiligen Induktionsspulen.
- Spulenverriegelung / Coil Lock Screw
Über die Verriegelungen werden die eingesetzten Heizspulen sicher im Gerät fixiert.
- Betriebsschalter / Heiztaste
Über den Schalter wird der Heizvorgang aktiviert.
- Haupteinheit
Ergonomisch ausgeführtes Handgerät mit integriertem Induktionssystem.
- Netzkabel und Netzstecker
Das Gerät wird über das fest angeschlossene Netzkabel mit Strom versorgt.
So wird das RETTER Induktionsheizgerät verwendet
Schritt 1 – Heizspule auswählen
Wählen Sie eine Heizspule, die möglichst gut zur Größe des zu erwärmenden Bauteils passt.
Für kleinere Schrauben und Muttern stehen Rundspulen mit Ø 25 mm und Ø 30 mm zur Verfügung.
Für größere Bauteile kann die Ø-45-mm-Spule beziehungsweise eine der flexiblen 600-mm-Spulen verwendet werden.
Schritt 2 – Verriegelungen lösen
Lösen Sie die beiden Spulenverriegelungen am vorderen Bereich des Induktionsheizgerätes.
Schritt 3 – Heizspule einsetzen
Führen Sie die beiden Anschlussenden der Induktionsspule vollständig in die dafür vorgesehenen Elektrodenaufnahmen ein.
Schritt 4 – Spule fixieren
Ziehen Sie die beiden Verriegelungen wieder fest, sodass die Heizspule sicher mit dem Gerät verbunden ist.
Schritt 5 – Netzstecker anschließen
Verbinden Sie das Gerät mit einer geeigneten Netzsteckdose.
Schritt 6 – Spule positionieren
Positionieren Sie die Induktionsspule um das zu erwärmende Metallteil.
Bei einer Schraube oder Mutter sollte sich das betreffende Bauteil möglichst zentral innerhalb der Spule befinden.
Schritt 7 – Heizvorgang starten
Betätigen Sie die Heiztaste.
Das elektromagnetische Feld der Spule erwärmt das metallische Werkstück.
Schritt 8 – Verbindung lösen
Nach ausreichender Erwärmung kann die Schraube, Mutter beziehungsweise der Bolzen mit geeignetem Werkzeug gelöst werden.
Funktionsprinzip der Induktion
Die angeschlossene Heizspule erzeugt während des Betriebs ein hochfrequentes wechselndes Magnetfeld.
Dieses Magnetfeld wirkt auf leitfähige metallische Werkstücke innerhalb der Spule. Durch elektromagnetische Induktion entsteht Wärme direkt im Metall.
Besonders gut reagieren ferromagnetische Werkstoffe wie Eisen und viele Stahllegierungen.
Der große Vorteil: Die Wärme entsteht unmittelbar am Werkstück, ohne dass eine offene Flamme eingesetzt werden muss.
Arbeitszyklus beachten
Für einen zuverlässigen Betrieb ist der vorgegebene Arbeitszyklus des Gerätes zu beachten.
Maximale Heizdauer:
2 Minuten
Anschließende Abkühlphase:
5 Minuten
Danach kann erneut für bis zu 2 Minuten gearbeitet werden.
Arbeitszyklus:
2 Minuten Betrieb → 5 Minuten Pause → 2 Minuten Betrieb → 5 Minuten Pause
Integrierter Überhitzungsschutz
Das Induktionsheizgerät verfügt über einen Überhitzungsschutz.
Bei zu hoher Gerätetemperatur wird der Schutz aktiviert.
Die LED-Kontrollanzeige wechselt dabei laut Bedienungsanleitung von weiß auf gelb.
In diesem Fall muss das Gerät ausreichend abkühlen, bevor die Arbeit fortgesetzt wird.
Belüftungsöffnungen freihalten
Während des Betriebs muss eine ausreichende Luftzufuhr zum Gerät gewährleistet sein.
Die Lüftungsöffnungen dürfen nicht durch:
- Staub
- Schmutz
- Werkzeuge
- Textilien
- andere Gegenstände
verdeckt werden.
Eine freie Luftzirkulation unterstützt die Kühlung des Gerätes und verhindert eine unnötige thermische Belastung.
Hinweise zur Verwendung von Verlängerungskabeln
Falls ein Verlängerungskabel notwendig ist, sind entsprechend ausreichend dimensionierte Kabel zu verwenden.
Gemäß Bedienungsanleitung sind folgende Ausführungen vorgesehen:
- bis 25 ft / ca. 7,6 m: mindestens 14 AWG
- bis 50 ft / ca. 15,2 m: mindestens 12 AWG
Es sollte immer nur ein einzelnes Verlängerungskabel verwendet werden.
Mehrere Verlängerungskabel dürfen nicht hintereinander geschaltet werden.
Aufgerollte Verlängerungskabel müssen vor der Verwendung vollständig abgewickelt werden, um eine unnötige Wärmeentwicklung zu vermeiden.
Robuster Aluminiumkoffer
Das komplette Set wird in einem stabilen blauen Aluminiumkoffer geliefert.
Der Koffer schützt das Heizgerät und das Zubehör bei Lagerung und Transport und bietet ausreichend Platz für:
- Induktionsheizgerät
- Netzkabel
- Rundspulen
- flexible Heizspulen
- Bedienungsanleitung
Der gepolsterte Innenbereich schützt die Komponenten zusätzlich und sorgt für eine übersichtliche Aufbewahrung.
Technische Daten
- Produkt: Induktionsheizgerät
- Marke: RETTER
- Leistung: 1300 W
- Funktionsprinzip: elektromagnetische Induktion
- Heizverfahren: induktive Erwärmung
- Offene Flamme erforderlich: Nein
- LED-Betriebsanzeige: Ja
- Überhitzungsschutz: Ja
- Austauschbare Heizspulen: Ja
- Anzahl Heizspulen: 8 Stück
- Rundspule 25 mm: 2 Stück
- Rundspule 30 mm: 2 Stück
- Rundspule 45 mm: 2 Stück
- Flexible Heizspule 600 mm: 2 Stück
- Maximale kontinuierliche Heizdauer: 2 Minuten
- Empfohlene Abkühlzeit: 5 Minuten
- Transportkoffer: Aluminiumkoffer
Lieferumfang
- 1 x RETTER Induktionsheizgerät 1300 W
- 2 x Induktions-Rundspule Ø 25 mm
- 2 x Induktions-Rundspule Ø 30 mm
- 2 x Induktions-Rundspule Ø 45 mm
- 2 x flexible Induktionsspule 600 mm
- 1 x Aluminium-Transportkoffer
- 1 x Bedienungsanleitung
Ihre Vorteile auf einen Blick
- 1300 W Leistung
- elektromagnetische Erwärmung
- Arbeiten ohne offene Flamme
- ideal für festsitzende Schrauben und Muttern
- geeignet für verrostete und korrodierte Metallverbindungen
- 8 Heizspulen inklusive
- drei unterschiedliche Rundspulengrößen
- 2 flexible 600-mm-Spulen
- schneller Spulenwechsel
- LED-Betriebsanzeige
- integrierter Überhitzungsschutz
- kompakte Handgeräte-Bauform
- übersichtliche Aufbewahrung
- stabiler Aluminiumkoffer
- ideal für Kfz-Werkstätten und Reparaturbetriebe
Geeignet für
Das RETTER Induktionsheizgerät eignet sich besonders für:
- Kfz-Werkstätten
- Mechaniker
- Karosseriebetriebe
- Landmaschinenwerkstätten
- Maschinenbau
- Schlossereien
- Instandhaltungsbetriebe
- Montagebetriebe
- professionelle Reparaturarbeiten
- ambitionierte Heimwerker
Wichtige Anwendungshinweise
Die Heizspule darf während der Verwendung nicht unnötig stark geknickt oder beschädigt werden.
Vor dem Anschließen des Gerätes muss sichergestellt werden, dass die verwendete Netzspannung den Angaben des Gerätes entspricht.
Die Lüftungsöffnungen müssen während des Betriebs frei bleiben.
Das Gerät darf maximal 2 Minuten am Stück betrieben werden. Anschließend ist eine Abkühlphase von mindestens 5 Minuten einzuhalten.
Bei Aktivierung des Überhitzungsschutzes muss das Gerät vollständig abkühlen.
Nach der Verwendung sollte das Gerät vom Stromnetz getrennt werden.
Erwärmte Metallteile können auch nach dem Abschalten des Gerätes noch sehr heiß sein.